Das Projekt ist ein Beispiel für die Systemintegration

Allgemeines zum Projekt:

1

Das Förderband wird mit einer S7 1500 betrieben, die Prägeeinheit mit einer LOGO!8.

das kleine MES System übernimmt die Vernetzung

Die Werkstücke tragen einen RFID-Transponder. Dieser ist wie folgt beschrieben:

"Teil-Bez. ; Nummer ;  Solldruck ;  Prägezeit ;

Solldruck mit Komma z.B. 3,7, die Prägezeit in ganzen Sekunden

Nach der Fertigung werden die Fertigungsdaten  in eine Excel-Datei geschrieben


Aufbau/Adressen der Anlage

Die IP-Adressen sind hier beispielhaft angegeben. Bei der S7 Steuerung erfolgt die

Kommunikation des MES-Programms  über Merker, im TIA-Programm werden diese dann den realen Adressen zugewiesen. Damit kann der Anwender jede S7 Steuerung verwenden. In der LOGO sind die Adressen fest. 




















Ablauf des Fertigungsprozesses der fertigen Anlage:

1 -> Werkstück wird auf das Band gelegt, dann wird automatisch der RFID-Transponder

       ausgelesen und die Daten (Druck, Zeit) in die LOGO als Sollwert eingetragen.

2 -> S7      = das Band  fährt nun auf die Prägeposition 

3 -> LOGO = prägt das Werkstück 

4 -> S7       =das Band fährt zum Bandende -> Entnahme des Werkstücks

5 -> Eintrag der Daten in eine Datei (*.csv Format), später lesen mit Excel. 


Mini - MES  - Programm 

1 = Transponder mit Werkername wird eingelesen ( als erstes machen)

2 = Wenn alles angeschlossen ist, der OPC-Server gestartet ist, alles Programme 

      laufen, dann die Kommunikation starten

3 = dann wird der Zyklenzähler laufen und damit ist das Programm aktiv

4 = Nach dem Fertigen kann hier abgespeichert werden

5 = Hier wird der aktuelle Versorgungsdruck angezeigt ( min. 6.5 bar )

6 = Hier werden die RFID-Daten des aktuellen Werkstücks angezeigt

7 = Hier kann die Schrittkette beider SPSen auf Schritt 0 gesetzt werden

8 = Anzeige dass Schrittkette in Grundstellung ist

   
































*************** Erklärungen : Einzelne Programme **********************

1. RFID

Zu Beginn des Bandes wird über dem Sensor M1.3 der RFID R/W montiert. Hersteller ist Fa. GIS. Zum diesem Gerät gibt es ein kleines Programm um die Transponder zu beschreiben (rechts im Bild). Hiermit werden die Transponder welche auch den Werkstücken sind beschrieben. Mit einem NFC-fähigen Smartphone und einem entsprechenden kostelosen App kann der Tranponder ebenfalls beschrieben werden.

Hier der String: "Bezeichnung;Nummer;Solldruck;Pägezeit;

Beispiel: Dose;10001;4,5:4;

Das Semikolon ist notwendig, weil dann beim Aufruf mit Excel die Daten in die Spalten

eingetragen werden. Die entstehende Datei ist eine *.csv Datei.  

  












Wenn ein Teil auf das Band gelegt wird, wird vom MES-System der Transponder eingelesen.

Der RFID wurde  auf die IP-Adresse: 192.168.1.246-10001 eingestellt. Hierzu wird eine Software mitgeliefert.

Hinweis: Es wird bewusst das Lesen des Tranponders vom MES-System übernommen,

damit wird zum EInen das SPS-Programm einfacher, zum anderen ist man dann freier bei der Wahl der SPS -Steuerung. 


2. OPC-Server

Der OPC-Server, hier Fa. Deltalogic, werden beide SPSen angesprochen. Damit kann das MES-Programm einfach die Vernetzung durchführen.  

Konfiguration:

a) Folgende  Einstellung vornehmen:
Gerät=0; AG-Nr=2; Verbindung:  S7-TCP/IP,  bei „Verbindungen“ :
 IP-Adresse der LOGO angeben, Typ=S7 1200/1500) ; 
Wenn eine 2. Gerät mit aufgenommen werden soll, 
dann dasselbe für Gerät 1,  

Hinweis: in diesem Projekt ist die S7 SPS  Gerät 0 und die LOGO Gerät 1











Siehe auch Menü 20 mit Video!!

b) OPC-Server starten, die Demo-Version muss dieser 2 Stunden erneut gestartet werden.


3. TIA Portal  Programm für S7 1500  für die Steuerung des Bandes

Grundsätzlich: Es gibt mehrere Möglichkeiten diese 3 Schritte zu programmieren.

Hier wird Möglichkeit dargestellt. Es soll hier keine Lebensphilosphie dargestellt werden

Das Programm wird so strukturiert, das ein einfacher Schrittkettenbaustein verwendet wird. Es sind nur 3 Schritte notwendig.

Hinweise: 

1 Das die Schrittkette mit Merkern laufen muss, damit alle Hardwarekonfigurationen möglich sind, müssen diese außerhalb auf die realen Adressen umgesetzt werden.

2 Der Schritt 0 wird über eine Variable, welche in der Voreinstellung TRUE hat initialisiert.


Auszüge aus dem Programm

 

 OB1:






























 

 

 

 

 

 

 

 
























FB Schrittkette: Hier nur der Initialisierungsschritt























Das Programm gesamte Programm hier downloaden

Dateidownload

************************************************************************************

 4 LOGO!8 Programm

Das LOGO-Progamm hat hier die größere Aufgabe, Analog IN und Analog OUT, TextDisplay

Für die Schrittkette wurde ein einfacher bibl. Baustein S0_3 erstellt.

    



















Damit auf den Schwellwertschalter und den MUX zugegriffen werden kann werden die VM (Variablen Merker) benutzt.








Hier das LOGO!8 Programm incl. Schrittkette



Dateidownload
LOGO.zip [ 27.7 KB ]

***************************************************************************************

5 Weiteres

5.1 Wenn Sie den LOGO Webserver verwenden wollen muss dieser freigeschaltet 

       werden. Siehe Menü  8   LOGO

5.2 Wenn Sie mit mobilen Endgeräten auf die MES-Software lesend/schreibend 

       zugreifen wollen müssen Sie 2 Dateien im Firewall ausschalten

5.3 Wenn Sie auch die LOGO direkt mit mob. Endgeräten betreiben wollen müssen

       SIe bei LOG!8 FS4 und neuer bei dem Deltalogic-OPC-Server die Init-Datei ändern

5.4 Für die Programme MES und RFID lesen/schreiben muss die LabVIEW RunTime 

      Engine installiert werden.


      für Pos. 5.2. u. 5.3   u.4. anbei die Info_Datei: Installationsdatei siehe auch Dowload

      Menü 27

     


 


  Aktualisiert  

  am  18.04 2019

############

 

Einen Esel, der keinen 

Durst hat, kann man nicht zum Trinken bringen,    

(franz. Sprichwort )


Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.

(Aristoteles) 

 

Wenn Pferde fehlen, traben Esel

Mutter Magareta, Don Bosco

 

Du kannst den Ozean nicht überqueren, wenn du nicht den Mut hast 

die Küste aus den

Augen zu verlieren.

(Christoph Columbus)

 

Ein Computer kann das menschliche Gehirn

nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden.

 (Gerd W. Heyse)

 

 Man soll alles so

einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher!

(Albert Einstein)

 

Nichts auf der Welt

 ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

(Victor Hugo)

  

Nicht die Großen

werden die kleinen verdrängen, sondern

die Schnellen die Langsamen
 

 

Der Erfolg ist dann

eine Frage des Glücks, wenn man keine Strategie hat!

  

Wissen, das nicht

 jeden Tag zunimmt, nimmt jeden Tag ab

(chinesische Weisheit)
 

 

Man sieht nur was

man weiß!
 (
Johann Wolfgang  Goethe)

 

Ich hätte es ver-

standen, wenn man es mir nicht erklärt hätte

(Albert Einstein)

 

Wer viel redet hat

keine Zeit zum Denken!